Naturschutz - Begrünte Zeit . . .

Im malerischen Landgrabental erbaute Ulrich von Schwerin, aus einem der ältesten Grafengeschlechter Pommerns, von 1576-1579 die Burg Landskron. Als Wasserburg aus Back- und Feldstein im Stil der Renaissance konzipiert, überlebte sie den Dreißigjährigen und den Schwedisch-Brandenburgischen Krieg nicht unbeschadet. So war sie nach gut 100 Jahren, beeinflusst von Kriegswirren und schlechter Wirtschaftsführung, schon verfallen. Die Anlage um den ovalen Burgvorplatz bestand aus vier Solitärgebäuden, der rechteckigen Burg, dem Wirtschaftsgebäude mit Torhaus, einer Kapelle und einem als "Küche" bezeichneten Gebäude, das der Verpflegung der Burginsassen diente. Eine Ringmauer mit Wall und Wassergraben sowie fünf kleine Bastionen sicherten die Veste gegen anstürmende Feinde. Zwei Zugbrücken dienten der Erschließung. 

Seit dem 19. Jahrhundert ist die Anlage ein beliebtes Ausflugsziel. 1852 entstand auf den Grundmauern der "Küche" ein Dorfkrug mit kleinem Saal.

Heute ist das ca. vier Hektar große Areal eine der beliebtesten Attraktionen der Region und als Ausflugziel, aber auch wegen seiner verschiedenen Veranstaltungen, gern besucht. In schweißtreibender Arbeit wurde die Burgruine freigelegt und in ihrem Erscheinungsbild aufgewertet. Die Maßnahme ist der Initiative des Fördervereins der Gemeinde Krien und der Bereitstellung von EU-Fördermittel zu verdanken. Ob Besichtigungen, Campen oder Musikveranstaltungen aller Stilrichtungen - das Ensemble wird vielfältig genutzt.